PowerShell Remoting – Vermutungen zum "WSManQuickConfig Request Header Too Long"-Fehler

Neulich in einem PowerShell-Kurs stand ich vor einem „interessanten“ Phänomen, das darin bestand, dass sich ein Enable-PsRemoting auf den Teilnehmer-PCs, die alle mit ihren eigenen Administrator-Benutzerkonten an der Domäne angemeldet waren (allerdings nicht zur Gruppe der Domänadministratoren gehörten), nicht ausführen ließ. Es erschien eine wortreiche Fehlermeldung (u.a. „WsManQuickConfig Request Header Too Long“), die darauf schließen ließ, dass irgendetwas WinRM hinderte, die erforderliche Konfiguration (Listener und Session-Konfiguration) anlegen zu können. Ich hatte einen solchen Fehler in meinen 2-3 Jahren, in denen ich mit PowerShell-Remoting zu tun habe, noch nicht gesehen und war entsprechend ratlos. Etwas später vermutete ein Kurs-Teilnehmer, dass der Umstand, dass ein User im Unternehmen oft Mitglied in mehreren Hundert Gruppen sei und die Gruppenmitgliedschaften im Rahmen der Kerberos-Authentizierung mitübertragen werden könnten, ein Fehler Grund sein könnte (dann wäre der Standard-Header, der im Rahmen einer SOAP-Message übertragen wird. womöglich etwas zu klein). Er legt ein neues Benutzerkonto an, das in deutlich weniger Gruppen Mitglied war (es waren glaube ich immer noch weit über 100) und der Fehler trat nicht mehr auf.

Mein persönliches Fazit: PowerShell-Remoting funktioniert wunderbar in Standardumgebungen und -Situationen, doch wenn wider Erwarten ein grundlegender (konzeptioneller?) Fehler auftritt ist guter Rat teuer und Handarbeit angesagt. Der Umstand, dass es zur obigen Fehlermeldung gerade einmal 3 Google-Treffer gibt (die alle auf die Frage eines Users im Diskussionsforum der PowerShell-AG verweisen) spricht Bände.

PS: Das Buch PowerShell in Action, Second Edition von „PowerShell-Chef-Entwickler“ Bruce Payette nähert sich der Fertigstellung und dürfte wohl im Frühjahr nächsten Jahres erhältlich sein (und ich dachte immer, ich wäre spät mit meinen Manuskripten dran). Das Warten wird sich definitiv lohnen, denn sein Buch wird (wie zu erwarten) „das“ Buch zur PowerShell werden, dass dieses Mal auch typische „Anfänger“ ansprechen soll und auf knapp 900 Seiten alle wichtigen Themen behandeln wird. Ich weiß es deswegen, weil ich mir bereits die Vorabversionen als eBook gim Rahmen des „Early Access Programms“ gekauft hatte (http://www.manning.com/payette/).

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