PowerShell beim SQL Server 2008

Das wäre im November 2006 noch undenkbar gewesen. Man klickt im SQL Server Management Studio eine Datenbank mit der rechten Maustaste an und wählt ganz lässig den Eintrag „PowerShell starten“. Es ist kein Scherz, die CTP vom Februar enthält die PowerShell 1.0 und einen eigenen Provider (nicht zu verwechseln mit jenem Provider, den das PowerShell-Team vor einigen Monaten vorgestellt hat), über den sich ein SQL Server als Laufwerk ansprechen lässt. Natürlich hat man aus Performance- und vor allem aus Sicherheitsgründen einiges weggelassen (was ein unbedachtes Remove-Item * -recurse -force bewirken kann, musste ich vor einigen Wochen während einer PowerShell-Schulung in Stuttgart erleben als ich glaubte, ich würde nur ein paar Variablen löschen, mich aber in Wirklichkeit in einem Registry-Laufwerk befand – mein Notebook hat sich davon bis heute nicht erholt), aber der Komfortgewinn ist dennoch beeindruckend.

Folgende Beobachtungen können hilfreich sein, die PowerShell in Aktion erleben zu können:

>Das SQL Server Management Studio 2008 muss installiert werden. Es wird bei der Developer Edition von SQL Server 2008 normalerweise mitinstalliert, wenn die Client Tools ausgewählt werden. Sollte es wider Erwarten nicht installiert werden kann es daran liegen, dass SQL Server Management Studio 2005 zuerst deinstalliert werden muss

>Es funktioniert nicht mit der CTP der PowerShell 2, sondern mit der Version 1.0.

>Beim den Datenbanknamen kommt es anscheinend auf die Groß/Kleinschreibung an (seltsam). Ein „Cd databases“ führt zu einem Fehler, ein „Cd Databases“ nicht.

Ansonsten ist es ein tolles Erlebnis wie selbstverständlich die PowerShell Bestandteil wichtiger „Alltagsprodukte“ bei Microsoft wird.

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